- WIDERSTAND
Vertrauen ins staatliche System wankt
Die Zahl der Demonstranten gegen das Corona-Regime nimmt sprunghaft zu
Christfried Lenz
 | | Demo am 08. Januar 2022 - Bild:screenshot
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Von Anfang an war die Corona-Kampagne von Lug und Trug
durchsetzt. Viele wurden von dem
größten staatlich-medialen Propaganda-Tsunami, den es je gab, aber (verständlicherweise)
beeinflusst und ließen sich impfen. Vor einem Jahr hieß es, dass mit doppelter
Impfung alles ausgestanden sei. Nun stellt sich heraus, dass auch drei
Impfungen nicht reichen, so dass alle paar Monate nachgeimpft werden sollte.
Von zu erwartenden neuen Varianten des Virus, die neue Impfstoffe erfordern,
ganz zu schweigen.
Die einst Gutgläubigen merken, dass sie betrogen wurden und sind nun empört.
Sie erkennen, dass es bei der ganzen Sache nicht um ihre Gesundheit, sondern um
die Profite der Pharma-Industrie geht. Diese hat ihre Kapazitäten für die
Produktion von Impfstoffen ausgeweitet. Damit das sich rechnet und Profit
abwirft, muss über viele Jahre permanent geimpft werden.
Das Vertrauen in das bestehende staatliche System hat einen tiefen Riss
bekommen. - Übrigens nicht nur wegen der Corona-Politik, So schnell, wie sich
die Ampel-Regierung von ihren vor der Wahl verbreiteten Erwartungen
verabschiedet, hat das noch keine vor ihr geschafft. Klimaschutz und
Energiewende hatte sie zu ihren vorrangigen Themen erklärt. Ihre erste Handlung
besteht nun darin, auf der EU-Ebene zu unterstützen, dass die Erdgasverbrennung
als klimafreundlich eingestuft wird und nicht zu verhindern, dass
Atomkraftwerke künftig als nachhaltig und umweltfreundlich subventioniert
werden.
"Liebe, Freiheit, keine Diktatur!" wurde auf den
Demonstrationen gerufen. - Ja, das, was Parlamentarismus genannt wird, ist in
Wirklichkeit Diktatur, die Diktatur derer, die die Wirtschaft lenken und durch
die Art der Waren, die sie auf den Markt werfen, die Lebenswirklichkeit der
Gesellschaft bestimmen. Aus dem Hintergrund heraus lenken sie auch die vom
Parlament gewählten Regierungen. Die Sache wird höchst raffiniert verschleiert.
Die immer wieder gleichen Erfahrungen, dass Wahlversprechen nicht gehalten
werden, haben sich in Jahrzehnten aber derartig angehäuft, dass sich nun
allmählich ein Misstrauen breit macht.
Wer sich die Situation vor Corona zurück wünscht und meint, dann sei alles
wieder in Ordnung, denkt zu kurz. - Wie war diese Situation denn? - Sie war so,
dass Rechte und Freiheiten vom einen auf den anderen Tag abgeschafft werden
konnten! Die Freiheit war also nicht echt, sie war nur eine gewährte
Freiheit, wir hatten mehr Leine. Jetzt und in Zukunft sollen wir an kurzer
Leine geführt werden.
Andere Regierungen, andere Parteien werden niemals die Lösung sein. Wirkliche
Freiheit kann niemals gewährt werden, man kann sie sich nur aus eigenem Willen
nehmen, erkämpfen und erarbeiten. Und wirkliche Freiheit ist niemals eine
"Freiheit von", sondern immer eine "Freiheit für etwas",
sie ist immer kreativ.
Heute könnte es darum gehen, neue und menschliche Strukturen zu kreieren: Nicht
nur gemeinsam demonstrieren, sondern uns enger zusammenschließen, uns
gegenseitig helfen, Dinge und Fähigkeiten austauschen. Wer einen großen Garten
hat, kann ihn gemeinsam mit befreundeten Menschen ertragreicher bewirtschaften.
Aus Sonnenlicht können wir gemeinsam Strom machen. So schaffen wir Räume der
Freiheit und eigenen Verantwortung statt Abhängigkeit von Lebensmittelketten
und Energiekonzernen.
Wenn wir uns durch die Corona-Maßnahmen zu derartigen Aktivitäten anregen
lassen, ist der Schuss der Pharma-Industrie nach hinten losgegangen, und wir
machen Schritte hin zu einer menschlichen Gemeinschaft. In dieser gibt es
Freude, Liebe und Vertrauen - und dadurch lebensfrohe Immunsysteme und beste
Gesundheit!
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