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09.01.2022 - WIDERSTAND

Vertrauen ins staatliche System wankt

Die Zahl der Demonstranten gegen das Corona-Regime nimmt sprunghaft zu

Christfried Lenz

 
 

Demo am 08. Januar 2022 - Bild:screenshot


Von Anfang an war die Corona-Kampagne von Lug und Trug durchsetzt. Viele wurden von dem größten staatlich-medialen Propaganda-Tsunami, den es je gab, aber (verständlicherweise) beeinflusst und ließen sich impfen. Vor einem Jahr hieß es, dass mit doppelter Impfung alles ausgestanden sei. Nun stellt sich heraus, dass auch drei Impfungen nicht reichen, so dass alle paar Monate nachgeimpft werden sollte. Von zu erwartenden neuen Varianten des Virus, die neue Impfstoffe erfordern, ganz zu schweigen.

Die einst Gutgläubigen merken, dass sie betrogen wurden und sind nun empört. Sie erkennen, dass es bei der ganzen Sache nicht um ihre Gesundheit, sondern um die Profite der Pharma-Industrie geht. Diese hat ihre Kapazitäten für die Produktion von Impfstoffen ausgeweitet. Damit das sich rechnet und Profit abwirft, muss über viele Jahre permanent geimpft werden.

Das Vertrauen in das bestehende staatliche System hat einen tiefen Riss bekommen. - Übrigens nicht nur wegen der Corona-Politik, So schnell, wie sich die Ampel-Regierung von ihren vor der Wahl verbreiteten Erwartungen verabschiedet, hat das noch keine vor ihr geschafft. Klimaschutz und Energiewende hatte sie zu ihren vorrangigen Themen erklärt. Ihre erste Handlung besteht nun darin, auf der EU-Ebene zu unterstützen, dass die Erdgasverbrennung als klimafreundlich eingestuft wird und nicht zu verhindern, dass Atomkraftwerke künftig als nachhaltig und umweltfreundlich subventioniert werden.

"Liebe, Freiheit, keine Diktatur!" wurde auf den Demonstrationen gerufen. - Ja, das, was Parlamentarismus genannt wird, ist in Wirklichkeit Diktatur, die Diktatur derer, die die Wirtschaft lenken und durch die Art der Waren, die sie auf den Markt werfen, die Lebenswirklichkeit der Gesellschaft bestimmen. Aus dem Hintergrund heraus lenken sie auch die vom Parlament gewählten Regierungen. Die Sache wird höchst raffiniert verschleiert. Die immer wieder gleichen Erfahrungen, dass Wahlversprechen nicht gehalten werden, haben sich in Jahrzehnten aber derartig angehäuft, dass sich nun allmählich ein Misstrauen breit macht.

Wer sich die Situation vor Corona zurück wünscht und meint, dann sei alles wieder in Ordnung, denkt zu kurz. - Wie war diese Situation denn? - Sie war so, dass Rechte und Freiheiten vom einen auf den anderen Tag abgeschafft werden konnten!  Die Freiheit war also nicht echt, sie war nur eine gewährte Freiheit, wir hatten mehr Leine. Jetzt und in Zukunft sollen wir an kurzer Leine geführt werden.

Andere Regierungen, andere Parteien werden niemals die Lösung sein. Wirkliche Freiheit kann niemals gewährt werden, man kann sie sich nur aus eigenem Willen nehmen, erkämpfen und erarbeiten. Und wirkliche Freiheit ist niemals eine "Freiheit von", sondern immer eine "Freiheit für etwas", sie ist immer kreativ.

Heute könnte es darum gehen, neue und menschliche Strukturen zu kreieren: Nicht nur gemeinsam demonstrieren, sondern uns enger zusammenschließen, uns gegenseitig helfen, Dinge und Fähigkeiten austauschen. Wer einen großen Garten hat, kann ihn gemeinsam mit befreundeten Menschen ertragreicher bewirtschaften. Aus Sonnenlicht können wir gemeinsam Strom machen. So schaffen wir Räume der Freiheit und eigenen Verantwortung statt Abhängigkeit von Lebensmittelketten und   Energiekonzernen.

Wenn wir uns durch die Corona-Maßnahmen zu derartigen Aktivitäten anregen lassen, ist der Schuss der Pharma-Industrie nach hinten losgegangen, und wir machen Schritte hin zu einer menschlichen Gemeinschaft. In dieser gibt es Freude, Liebe und Vertrauen - und dadurch lebensfrohe Immunsysteme und beste Gesundheit!

 

 

 

 

 

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