- RUESTUNGINDUSTRIE
Ruestungsboom trotz Krise
Der Ruestungswahn fuehrt zu neuen Steigerungswerten
Nathalie Parent
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Rundbrief vom Jürgen Grässlin, Rüstungsbüro,
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Friedensfreund:innen,
der militärische Rüstungswahn führt - selbst in Zeiten der
Corona-Pandemie - zu neuen Steigerungswerten. Siehe hierzu den heute
publizierten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI „World military spending rises to almost $2 trillion in 2020" sowie die Kommentierung „SIPRI: Globaler Rüstungsboom - trotz Corona-Krise" in der Deutschen Welle (s. Verweise unten.)
Mit Rüstungsausgaben in Höhe von 1.981 Milliarden US-Dollar wird
nunmehr der Wert Ende der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts
erreicht - also der Ära des Kalten Krieges. Auch Deutschland hat seine
Militärausgaben weiter erhöht und sich damit von Rang acht auf sieben
der weltweit führenden Militärmächte vorgeschoben.
Diese Fehlsteuerung wird von Politik und Militär in einer Zeit
betrieben, da die wirtschaftliche Leistung dramatisch schrumpft und
Milliardenbeträge zur Bekämpfung von Krankheiten und Hunger fehlen. Und
was keinesfalls vergessen werden darf:
„Jeden Tag sterben noch immer 14.000 Kinder, bevor sie fünf Jahre als werden",
schreibt UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen . Geld wäre genug da, um jedem Kind Nahrung, Medikamente und auch Bildung zu geben - aber es wird wissentlich falsch verteilt.
Lasst uns diesem todbringenden Rüstungswahn - zum Wohle aller
Menschen - mit einer weltweiten Widerstandsbewegung ein Ende setzen!
Herzlichst
Jürgen Grässlin
GLOBAL NET - STOP THE ARMS TRADE, RIB e.V., DFG-VK, Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!
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