- VOLKSVERHETZUNG
Hetze zur besten Sendezeit
Zuschauer stellt Strafanzeige gegen MDR-Korrespondentin
Nathalie Parent
 | | Bild: privat
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Entsetzen: Volksverhetzung zu bester Sendezeit. Das lässt sich Thomas B. nicht gefallen und erstattet Strafanzeige
gegen Sarah Frühauf wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 130 StGB
(Volksverhetzung).
An: Polizeirevier Nürtingen [Polizeipräsidium Reutlingen] Gesendet: Montag, 22. November 2021
Betreff: Strafanzeige und Strafantrag gegen Frau Sarah Frühauf
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erstatte ich Strafanzeige gegen die Berlin-Korrespondentin
des Mitteldeutschen Rundfunks Frau Sarah Frühauf sowie die zuständige
Programmdirektion wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 130 StGB
(Volksverhetzung) und stelle Strafantrag wegen aller in Betracht
kommenden Delikte. Dem liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
- Frau Frühauf gibt in einem Kommentar des MDR ungeimpften Personen Schuld an den aktuellen Maßnahmen der Regierung, Zitat:
„Dank
Euch droht der nächste Winter im Lockdown. Vielerorts wieder ohne
Weihnachtsmärkte, vielleicht wieder ohne die Weihnachtsfeiertage im
Familienkreis." (Quelle: „", )
- Frau Frühauf gibt ungeimpften Personen die Schuld an der
wirtschaftlichen Existenzvernichtung von Freiberuflern und
Selbstständigen. Sie beschuldigt ungeimpfte Personen, verantwortlich zu
sein für Missstände in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Zitat:
„Alle
Impfverweigerer müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, an der
derzeitigen Situation mit schuld zu sein. Sie tragen Mitverantwortung
dafür, dass die Gesellschaft wieder unter Druck gerät. Wieder Ärzte und
Pflegekräfte über ihre Grenzen hinaus arbeiten müssen, wieder
Gastronomen und Ladenbesitzer um ihre Existenz bangen."
- Frau Frühauf gibt ungeimpften Personen die Schuld am Tod von
tausenden von Menschen und bezichtigt sie damit des Mordes und
Massenmordes. Zitat:
"..sie müssen sich fragen, welche Mitverantwortung sie haben an den wohl tausenden Opfern dieser Corona-Welle."
Frau Frühaufs Äußerungen entbehren aus meiner Sicht jeglicher wissenschaftlichen Grundlage:
Beim RKI (oder anderen zuständigen Behörden) wird nicht
veröffentlicht, wie viele Geimpfte bzw. Ungeimpfte jeweils getestet
werden. Da momentan nahezu ausschließlich Ungeimpfte einem Testzwang
unterliegen (so fordert es z.B. die vom Land aufgestellte Regelung für
die Massentestungen an den Schulen, Bsp. BaWü), ergeben sich
zwangsläufig viel höhere positive Zahlen (und damit viel höhere
Inzidenzen) bei Ungeimpften. Diese Diskrepanz zwischen Ungeimpften und
Geimpften wird sich in den nächsten Wochen durch das jetzt von der
Politik geforderte massiv erhöhte Testen Ungeimpfter verschärfen.
Des Weiteren ist vollkommen unklar, ob die positiv getesteten
ungeimpften Personen tatsächlich wegen einer CoVid-Erkrankung auf den
Intensivstationen liegen. Sie gehen - falls positiv getestet - in die
Statistik der „Corona-Patienten" ein, auch wenn sie wegen einer gänzlich
anderen Grunderkrankung dort liegen.
Auch wird immer noch keine einheitliche CT-Diagnostik durchgeführt -
es ist vollkommen unbekannt, wie viele Patienten mit einem CT-Wert von
über 30 als „positiv" in die Statistik eingehen, obwohl sie laut RKI mit
diesen Werten nicht mehr als „infektiös" oder „erkrankt" gelten (siehe
RKI: „Covid19: Entlassungskriterien aus der Isolierung").
Der Anteil der positiv getesteten Patienten auf den Intensivstationen
- von denen wie bereits erwähnt unbekannt ist, ob sie tatsächlich wegen
einer CoVid-Erkrankung dort liegen - beträgt bundesweit momentan etwa
15% (siehe RKI, „Covid-19-Trends in Deutschland im Überblick") in den
vergangenen Monaten ist es bundeweit zu einem massiven Abbau mehrerer
Tausend betreibbarer Intensivbetten gekommen, u.a. durch einen
eklatanten Pflegekräftemangel (siehe „Ärzteblatt - Intensivbettenabbau")
Dies ist wohl kaum den ungeimpften Menschen in diesem Land
anzulasten. Selbst im Jahr 2020, als noch gar kein Impfstoff gegen
SARS-CoV-2 zur Verfügung stand, kam es nie zu einer Überlastung der
Krankenhäuser durch „Corona-positive" Patienten - die durchschnittliche
Belegung der Krankenhausbetten mit diesen Patienten lag bei 1,9%, die
durchschnittliche Intensivbettenbelegung bei 3,4% (siehe „Analysen zum
Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der
Corona- Krise" (bundesgesundheitsministerium.de)
Der Anteil der Covid-Patienten an den SARI-Fällen (schweren akuten
respiratorischen Erkrankungen) in den teilnehmenden Krankenhäusern
beträgt momentan nur etwa 37% (siehe RKI, „Covid-19-Trends in
Deutschland im Überblick"). Aus dem aktuellen Wochenbericht des RKI
(„RKI: Wochenbericht ") geht hervor, dass bei den über
60-Jährigen jetzt bereits über 61% der symptomatisch an CoVid-Erkrankten
doppelt geimpft waren. Fast 45% der über 60-jährigen hospitalisierten
CoVid-Patienten sind doppelt geimpft, fast 38 % der intensivmedizinisch
betreuten und 42% der verstorbenen Covid-19-Patienten. Tendenz dieser
Zahlen wöchentlich steigend.
In Anbetracht der im aktuellen Sicherheitsbericht des
Paul-Ehrlich-Institutes zu Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach
Impfung gegen SARS-CoV-2 gemeldeten zahlreichen Nebenwirkungen mit
teilweise schwerem Verlauf ist möglicherweise demnächst eher mit einer
Überlastung des Gesundheitssystems durch Geimpfte als durch
„Corona-positiv-getestete" Ungeimpfte zu rechnen. (siehe
„Paul-Ehrlich-Institut Sicherheitsbericht ")
Geimpfte Personen mit einem Impfdurchbruch haben eine ebenso hohe
Viruslast wie Ungeimpfte und sind daher ebenso ansteckend wie
Ungeimpfte, auch für Geimpfte (siehe „Communtiy transmission and viral
load kinetics oft he SARS-CoV-2 delta variant in vaccinated and
unvaccinated individuals in the UK: a prospective, longitudinal, cohort
study").
Auch erschließt sich aus einer Analyse der klinischen Studien der
Impfstoffe, dass diese für die Gesundheit der Bevölkerung mehr Schaden
als Nutzen bringen (siehe: US Covid-19 Vaccines proven to cause more
harm than good")
Frau Frühauf erweckt mit ihren Aussagen wissenschaftlich nicht
haltbar den Eindruck, dass nicht die Politik, sondern die Ungeimpften
für die weiterhin teilweise auch für Geimpfte bestehenden Restriktionen
verantwortlich seien, des Weiteren für Existenzverluste und sogar für
den Tod von Tausenden von Menschen.
So stigmatisiert sie eine Gruppe der Bevölkerung und suggeriert der
übrigen Bevölkerung, diese Gruppe sei eine - sogar möglicherweise
tödliche - Gefahr. Sie stachelt damit aus meiner Sicht in besonderer
Weise zum Hass, aber auch zur Vergeltung an. Sollten in den nächsten
Tagen und Wochen Gewaltakte gegen ungeimpfte Personen erfolgen, ist dies
möglicherweise eine direkte Folge ihrer Aussagen zur besten Sendezeit
im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Frau Frühauf schürt mit ihren Aussagen meiner Ansicht nach Hass in
der Bevölkerung mit nicht absehbaren Folgen für den öffentlichen
Frieden. Unter anderem in Anbetracht dieser Punkte ist aus meiner Sicht
in Bezug auf Frau Frühaufs Aussagen der Tatbestand der Volksverhetzung
(§130, 1, Punkt 2) gegeben:
„Wer... die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine
vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen
seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil
der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder
verleumdet..."
Dem Sender und seinen Verantwortlichen ist vorzuwerfen, dass er
diesen Inhalt verbreitet, in seinem Sendeprogramm ausstrahlt und damit
auch Personen unter 18 Jahren anbietet, was nach §130 (2)
- strafbar ist. Zudem ist der Beitrag weiter in der Mediathek des Senders abrufbar, was gegen
- §130 verstößt (anbieten, vorrätig halten, etc. der genannten Inhalte).
Aufgrund der aufgeheizten Lage ist hier Gefahr in Verzug. Dem Sender
ist per einstweiliger Verfügung die weitere Ausstrahlung solcher Inhalte
zu untersagen. Gegen die Programmverantwortlichen und gegen Frau
Frühauf ist ein Verfahren nach §130 StGB einzuleiten.
Bitte leiten Sie die entsprechenden Schritte bei der zuständigen
Staatsanwaltschaft ein und unterrichten Sie mich über das weitere
Vorgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas B.
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Welle der Empörung gefällig?
Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR)
Bitte beachten: Das
obere Schreiben ist keine Protestmail an den Rundfunkrat o.ä.; es ist
eine Strafanzeige und wurde von Thomas B. an das Nürtingener
Polizeirevier versendet.
Prof. Dr. Gabriele Schade, Bund für Umwelt und Naturschutz, Thüringen
0341 /
Zensur bei Change.org
Parallel zu diesem Protest wurde am auf Change.org eine
Petition zur Entlassung von Sarah Frühauf gestartet. Sie wurde von
change.org am gleichen Tag gelöscht mit der Begründung:
„Diese Petition ist nicht verfügbar. Entweder ist die URL nicht
korrekt oder sie verstößt gegen unsere Community-Richtlinien oder
der/die Petitionsstarter*in hat die Petition gelöscht."
Hier sind Emails von Gregor Hackmack, Geschäftsführer von Change.org Deutschland: ,
Mehr im Internet: • Kann man Change.org trauen?
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