- MEDIENHETZE
So werden Querdenker als gewaltbereit gemobbed
Am Tankstellenmord in Idar-Oberstein kuehlen sogar ehemals linke und liberale Medien ihr Muetchen
Simon Schaake
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Wenn ich diese Überschrift schon lese... Es ist absolut grauenhaft, was in
Idar-Oberstein passiert ist. Ebenfalls grauenhaft ist im Nachgang aber auch,
was die Mainstreammedien nun aus dem Fall machen. Die gute alte Sippenhaft wird
wieder ausgepackt und so wird kurzerhand und mit einer Goebbelschen
Hasspropaganda seinesgleichen aus jedem/jeder Person, die Kritik an Maskenpflicht
und Maßnahmen generell übt, ein Mittäter und potenzieller Mörder im Geiste. Es
fällt dabei auf, dass erneut taz und junge welt die mit Abstand widerlichsten
Hass-Pamphlete losgelassen haben und damit zeigen, wie geistig und
intellektuell ausgeblutet sogenannter linker Journalismus in diesem Land
mittlerweile ist.
Idar-Oberstein zeige, dass der Kampf gegen rechts jetzt erst recht
intensiviert und die sogenannten Querdenker noch härter rangenommen werden
müssten. Entrechtung, kein Lohn mehr und am besten Impfzwang. Feuchter Traum
von heutigen "Linken", was früher faschistoiden Menschenbildern aus
der rechten Ecke vorbehalten war. Vermeintlich. Keiner stellt heute mehr die
Frage, was eigentlich rechts ist. Regierungskritisch sein war
"früher" Kernaufgabe linker Strukturen. Jetzt können dieselben
Strukturen gar nicht laut genug im Chor den Speichel von Merkel, Lauterbach und
Co lecken, so tief angebiedert hat man sich bereits. Zur inneren Rechtfertigung
dieser 180-Grad-Wende macht man einfach alles, was nicht der eigenen Linie
entspricht, zu Rechten, Corona-Leugnern, Antisemiten und vor allem zunehmend
Gewaltbereiten. Da passt die Gewalttat von Idar-Oberstein ins geschlossene
Weltbild.
Die Herkunft der eigentlichen Gewalt, nämlich vom Staat, wird in einer nie
dagewesenen Form krampfhaft verleugnet, sodass sich Psychologen eigentlich
massenhaft die Augen reiben müssten ob der vielen Arbeit, die da vor ihnen
rumläuft. Und aus einem Einzeltäter wird plötzlich eine ganze gefährliche
Gruppe von sogenannten Querdenkern, wo es reicht, dass man nicht geimpft ist,
um verdächtig und potenziell gewaltbereit zu sein. Interessant ist da der Blick
in die nähere Vergangenheit. War es 2015 völlig zurecht die linke
Argumentation, dass man einzelne Gewalttäter unter Zuwanderern nicht mit
Flüchtlingen allgemein gleichsetzen dürfe, weil eine Verallgemeinerung keinem
Menschen gerecht wird und man rassistischen Klischees etwas entgegensetzen
wollte, scheint die selbe Argumentationslogik im Jahr 2021 nicht mehr zu
gelten. Einzeltäter 2015 ist nicht gleich Einzeltäter 2021, so scheint es.
So ist es
moralisch und argumentativ völlig in Ordnung, sich dieser dümmlichen und
gefährlichen Hasspropaganda hinzugeben und sie zu multiplizieren. Innerhalb von
1,5 Jahren wurde der deutschen "Linken Intellektuellen" ein Feindbild
(nämlich der Regierungskritische und Maßnahmen-Hinterfrager) antrainiert, dass
die jetzigen Reaktionen nicht mehr verwundern. Es wird geerntet, was gesät
wurde. Und viele sogenannte Linke haben diesem Spiel aus teilen und herrschen
absolut nichts entgegenzusetzen.
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