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25.02.2022 - KOMMUNIKATION

Pandemiegegner und Klimaschuetzer verstehen einander nicht

Es ist eine skurrile Situation, denn beide Lager haben die gleiche Oligarchie zum Gegner

Christfried Lenz

 
 

Bild: johnhain auf pixabay.com


Momentan wird die „Corona-Leine" etwas länger gelassen. Sie ist aber nicht gekappt. Jede Menge frischer Viren warten auf ihren Einsatz zur Begründung neuer angeblich gesundheitsdienlicher drakonischer Maßnahmen. Wir haben es eben mit einer erfahrenen und wissenschaftlich geschulten „Führung" zu tun. Sie glaubt sehr genau zu wissen, wie weit sie gehen kann und wann sie eine Pause einlegen muss, damit die Situation nicht explodiert. Neue Verschärfungsversuche werden kommen, davon kann man ausgehen.

Optimal wäre, wenn sich sämtliche freiheitsliebenden Kräfte miteinander verbinden, und jener Führung die Arbeit erschweren würden. Die größte Dynamik entfalten diejenigen, die gegen die Klimazerstörung und diejenigen, die gegen die unsinnigen und schädlichen Corona-Maßnahmen kämpfen. Leider befinden sich beide Lager in einem scheinbar unversöhnlichen Gegensatz: Wer sich für Klimaschutz engagieren will, „darf" dies nur, wenn er an die Sinnhaftigkeit der Corona-Maßnahmen glaubt und diese strikt einhält. Im „anderen Lager" muss man den Klimawandel für einen ebensolchen Schwindel halten wie die Corona-Aufregung. Wenn man den Klimawandel für echt hält und die Corona-Hysterie für gemacht, sitzt man zwischen sämtlichen Stühlen, passt weder in die eine, noch in die andere Gruppe.

Es ist eine skurrile Situation, denn beide Lager haben den gleichen Gegner.

Für die Klimaerhitzung sind die Akteure des großen Kapitals verantwortlich. Sie haben die Technik und den Lebensstil der Gesellschaft in eine Richtung getrieben, in der immer mehr Tätigkeiten mechanisiert und automatisiert wurden. Dadurch ist der Energiebedarf enorm gestiegen. Da die Energie bis heute mehrheitlich durch Verbrennung von Öl, Gas und Kohle erzeugt wird, wurde die Atmosphäre mit Treibhausgasen angereichert.

Die gleichen Kapital-Akteure erkennen nun, dass die fossilen Energien auf dem absteigenden Ast sind - nicht nur weil sie das Klima zerstören, sondern weil die Vorräte begrenzt sind und die Förderung der Restmengen schwieriger und teurer wird. Sie benötigen daher ein neues Terrain für profitable Anlage ihrer ungeheuren Geldmengen. Hierfür haben sie sich die Pharmaindustrie ausgesucht. Um Pharmaprodukte zu verkaufen, benötigt man Kranke. Diese massenhaft zu produzieren, ist Sinn und Zweck von „Corona". Am deutlichsten wird dies in der Sprachveränderung: Vor Corona gab es „Gesunde" und „Kranke". Seit Corona gibt es nur noch Kranke: Erkrankung mit Symptomen und „symptomlose Erkrankung", krank sind aber beide.

Klimaschützer sind allermeist naturverbundene, übertriebener Technik kritisch gegenüber stehende Menschen. Beispielsweise lehnen sie die industrielle Landwirtschaft ab, weil diese den Boden nicht als Lebensraum von Organismen betrachtet, die mit ihren Stoffwechselprodukten für Fruchtbarkeit sorgen, sondern das ganze Pflanzenwachstum auf rein chemische Prozesse zurück führt, die durch künstlichen Dünger angetrieben werden.

Offenbar ist den Klimaschützern bislang nicht aufgefallen, dass es sich bei den Corona-Maßnahmen um das gleiche mechanistische Denken und Agieren wie in der industriellen Landwirtschaft handelt: Die Pharmaindustrie negiert, dass unser Körper ein Biotop von Billionen Mikroben ist, deren ausgewogenes Zusammenwirken Gesundheit bedeutet. Man will nicht wissen, dass Körper, Geist und Seele in Form des Immunsystems innig miteinander verbunden sind und Emotionen sowie  Gedanken einen Einfluss auf das Geschehen im Körper haben.

Wie in der industriellen Landwirtschaft das Pflanzenwachstum durch Kunstdünger, soll für uns Menschen die Lebenserhaltung durch Einspritzen einer Chemikalie bewerkstelligt werden. So wie der konventionelle Bauer von Saatgutkonzernen abhängig ist, sollen alle Menschen in Abhängigkeit von Pharmaprodukten gebracht, von der autonomen Gestaltung des eigenen Lebens aber abgehalten werden.

Die Gegner der Corona-Maßnahmen erkennen diese Zusammenhänge sehr genau und ebenso, dass die menschenverachtenden Interessen des supranationalen Extremkapitals, der sogenannten Oligarchen, dahinter stehen. -  Wieso aber schenken sie diesen eine weiße Weste oder eine Grünwaschung, indem sie sie vom Vorwurf der Klimazerstörung freisprechen? Eine solche Wohltat haben die Oligarchen doch gar nicht verdient.

Dass sich das Klima faktisch erwärmt, kann kein halbwegs vernünftiger Mensch mehr leugnen. Viele Gegner der Corona-Maßnahmen bestreiten aber, dass menschliche Aktivitäten - sprich: Aktivitäten des großen Kapitals - ursächlich sind. Sie suchen stattdessen Erklärungen in mysteriösen Vorgängen auf der Sonne oder in direktem Eingreifen übernatürlicher Wesenheiten. - Warum aber nicht erst mal im HIER schauen, bevor man andere Dimensionen bemüht?

Es ist aber egal. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung kommen auf uns alle zu, unabhängig davon, wie wir sie erklären. Und sie werden sich folgendermaßen auswirken: Der Staat wird vor der Häufung katastrophaler Wetterereignisse kapitulieren. Er wird nicht mehr in der Lage sein, seinen Bürgern die elementaren Lebensgrundlagen zu sichern. Die Bürger werden sich selber helfen müssen. Sie werden sich fragen: wofür brauchen wir noch diesen impotenten Staat? Neue Strukturen werden sich aus Nachbarschaften heraus bilden. In Ansätzen sehen wir das bereits z.B. im Ahrtal nach der Hochwasserkatastrophe. Die neuen Strukturen werden dezentral sein. Das dezentrale Wesen der erneuerbaren Energien wird sich auf allen Gebieten ganz naturwüchsig als Leitlinie herausstellen.

Corona wird verschwinden. Die Menschen werden Wichtigeres zu tun haben als Masken aufzusetzen. Nicht nur der Lappen vom Gesicht wird verschwinden, auch die Maske, die sich unter diesem noch befindet. Es wird zum Vorschein kommen, wie und wer wir wirklich sind, ohne Etikette und Höflichkeitsformen.

Und diejenigen Menschen, die etwas weiter blicken, die nicht jede Lüge glauben, bloß weil sie von Staat und Mainstream-Medien verbreitet wird, die werden in dieser Situation sehr wichtige Aufgaben erhalten. Sie werden gut daran tun, sich hierauf ab sofort schon mal einzustimmen und zu erproben, wie es sich mit den jeweils „Andersdenkenden" kommunizieren und kooperieren lässt.

 

 

 

 

 

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