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24.02.2022 - PSYCHOLOGIE

Die Impfung und das Unbewusste

Oder: Luegen haben kurze Beine

Jens Spillner

 
 

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay


Nachdem uns einige Experten erklärt hatten, dass Impf-Nebenwirkung meist Einbildung seien und dafür auch das Wort „Nocebo" mitlieferten, ist mir klar geworden, dass es eine Verbindung zwischen der Impfung und dem Unbewussten geben muss. Und wie ist es mit dem Versprechen? Ich meine hier nicht, das nicht eingelöste, dass nach zwei Impfungen ein vollständiger Impfschutz vorhanden sei. Nein, eher das Verplappern, den so genannten Freud'schen Versprecher.

Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hatte um 1900 das Phänomen der sprachlichen Fehlleistung beschrieben. Er hatte bemerkt, dass das Unbewusste oft gegen den bewussten Willen des Sprechers zeigt, was er eigentlich sagen oder verbergen will. Der Ausdruck ist zwar heute in aller Munde, aber ein Lapsus Linguae war vor Freud kein Grund zur Aufregung, eher etwas, das man komisch fand. In der heutigen Forschung gehen darüber die Meinungen auseinander. Jedenfalls muss ich unwillkürlich an dieses Phänomen denken, wenn das Thema Impfung zum Sprachproblem wird.

So hatte die Tage die österreichische Bundesministerin Karoline Edtstadler erklärt, dass die Impfpflicht "der einzige Weg raus aus der Demokratie" sei (1). Dafür erntete sie reichlich Gelächter aus dem Publikum und möglicherweise volle Zustimmung.

Und sie war nicht die einzige Person, der beim Thema Impfung die Sprache irgendwie nicht recht gehorchen wollte. Hier einige weitere Exemplare:

  • Am 18. März 2021 gab der damalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz ein ZIB-Interview (2) im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung seitens der EU und darin war die Rede vom "Verbrechen (Versprechen), das von der Europäischen Union eingehalten wird." Der Kanzler ist inzwischen wegen krummer Geschäfte weg vom Fenster, aber die EU bleibt am Ball mit der versprochenen Lieferung von 1,8 weiteren Milliarden Biontech-Impfdosen (3).
  • Auch Markus Söder, trotz seines ungetrübten Selbstbewusstseins, verhedderte sich, als er am 21. November 2021 versuchte mit Nachdruck eine Impfpflicht einzufordern. Nachdem er über die entspannte Lage in den Krankenhäusern berichtete, sagte er schließlich: "Die Sterberate ist mit Impfen sieben mal höher. Es ist ein lebensgefährliches Unterfangen..." (4). Ja, da hat er wohl recht gehabt oder eher bewusst untertrieben.
  • Im März 2021 bezog sich Markus Lanz in einer ZDF-Sendung auf Lauterbach, der vorgeschlagen hatte, erst mal die über 65-Jährigen zu impfen. Das wäre eine wichtige System-Strategie bei der Bekämpfung der Pandemie mit dem Ziel, dass "nämlich die alten Leute sterben" (5). Und hier mag ich gar nicht weiter spekulieren darüber, ob dieser Lapsus vielleicht...
  • Aber solche sprachlichen Fehlleistungen passieren auch auf ganz großer Bühne, wie z.B. bei der WHO- Pressekonferenz am 20. Dezember 2021 in Genf. Dort erklärte der WHO-Generaldirektor T.A.Ghebreyesus, dass die Booster-Impfungen genutzt würden um Kinder zu töten (6). Nun war es raus aus dem Mund, aber ein Versehen, wie Sprecher der WHO später versicherten. Der Generaldirektor sei irgendwie über das ch von child gestolpert, dass dann zum kill wurde. Englisch sei nicht seine Muttersprache.

Die Reihe ließe sich sicher noch fortsetzen, aber mit einem letzten Lapsus wollen wir den Reigen beschließen.

In einem Interview, das unter anderem dem Vorantreiben der Kinderimpfungen in den USA dienen sollte, kam am 29. Oktober 2021 im Rahmen der Sendung PBS NewsHour die CDC-Direktorin Dr. Rochelle Walensky zu Wort und verwechselte ausgerechnet bei der Nennung der Todesursache die Impfung mit Covid-19 und sprach somit zunächst von Menschen, die an der Impfung sterben (Minute 8:25). Ihr sofortiger Versuch der Korrektur scheiterte. Daraus entstand nämlich die Aussage, dass Corona-Tote 11-mal häufiger sterben, wenn sie ungeimpft sind (7).

Lassen wir mal die sprachlichen Ausrutscher beiseite, festhalten können wir, dass die "Impfung" schlecht funktioniert und dass sie nicht nebenwirkungsfrei ist (8), wie so oft versichert. Das Beispiel Israel zeigt deutlich, je mehr gespritzt wird, desto mehr Covid 19-Infektionen und Tote sind zu beklagen. Die Fallzahlen nach der vierten Spritze schießen durch die Decke, aber es ist kein Zeichen davon, dass wir uns in die propagierte Freiheit zurück impfen.


Quellen und Verweise:
(1) Rumble: Edtstadler: Der einzige Weg raus aus der Demokratie
(2) Hat sich Kurz tatsächlich nur versprochen?
(3) EU bestellt bis zu 1,8 Milliarden weitere Biontech-Impfdosen
(4) Die Sterberate mit impfen ist 7 mal höher sagt Söder
(5) Markus Lanz vom 08.01.19
(6) T.A.Ghebreyesus zu Omicron
(7) CDC director on vaccinating children, booster guidance, vaccine hesitancy
(8) Impfnebenwirkungen.net

 

 

 

 

 

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