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Politik

08.02.2022 - EPOCHENWANDEL

Goetzendaemmerung der Technokraten

Was eigentlich hinter der Pandemiepolitik steckt

Christfried Lenz

 
 

Bild: scienzz


Vor Kurzem ging es noch um den Impfzwang für alle. Ich stellte mir schon vor, wie ich gewaltsam zur Impfstelle transportiert werde und dort, durch Fesselung auf einen Stuhl an jeglicher Bewegung gehindert, die körperliche Unversehrtheit entzogen bekomme. Und jetzt auf einmal tritt das Thema „Lockerungen" in den Vordergrund - und das bei explodierenden Inzidenz-Zahlen, die noch vor wenigen Wochen den ultimativen Lockdown ausgelöst hätten.Was geschieht da in den Gehirnen der Politiker? Haben sie jetzt verstanden, was Prof. Bhakdi am Anfang der ganzen Kampagne klarlegte, nämlich dass es sich um eine „Labor-Pandemie" handelt, die an labortechnisch festgestelltem Vorhandensein von Viren festgemacht wird und nicht an realen Erkrankungen?

Nun, realistischer als von einem Erkenntnisprozess führender Politiker auszugehen, dürfte sein, die Ursache des Wandels in der kippenden öffentlichen Stimmung zu verorten. Mehr und mehr Menschen wird bewusst, dass sie mit dem in solchem Ausmaß nie zuvor dagewesenen Werbefeldzug für ein pharmazeutisches Produkt manipuliert wurden - entsprechend der uralten Herrschaftsmethode „Zuckerbrot und Peitsche". „Zuckerbrot": das Versprechen, dass mit zwei „Pieks" sowohl die persönliche Erkrankung als auch der gesellschaftliche Ausnahmezustand abgewendet wäre, „Peitsche": Drohung mit Nachteilen bis hin zum Berufsverbot bei Verweigerung.

Die ganze Widersprüchlichkeit der Maßnahmen, die Durchsetztheit der Kampagne mit Lug und Trug bis hin zu krimineller Energie führt seit einiger Zeit dazu, dass diejenigen, die das verstanden haben, regelmäßig in sehr vielen Städten auf die Straße gehen. Sie entwickeln hierbei eine neuartige Kultur. Sie fragen nicht bei der Obrigkeit um Demonstrationserlaubnis nach, sondern gehen einfach spazieren. „Wer will uns das denn verbieten?!" Wo es problemlos möglich ist, werden Transparente gezeigt, wirklich nötig ist das aber nicht, denn es weiß sowieso jeder, worum es geht. Dadurch entsteht eine optimale Flexibilität, und die monolithische Staatsmacht hat kein klares Gegenüber zum Zugreifen. Jederzeit können sich größere Ansammlungen in Grüppchen und Einzelpersonen auflösen und so die Polizeikräfte aufsplittern. Diese Grüppchen bringen noch einen wichtigen Vorteil mit sich: Je kleiner sie sind, umso besser lernen sich die Beteiligten näher kennen. Dabei können Gemeinschaften und Freundschaften entstehen - vielleicht wichtig für künftige Strukturen.

Besonders bedeutsam ist, dass gerade auch aus den Pflegeberufen viele die Impfung ablehnen und nicht wenige sie definitiv verweigern. Wenn medizinisches Fachpersonal Gründe gegen die Impfung hat, untermauert das die eher gefühlsmäßige Skepsis der Laien. Das staatliche System gerät durch die Stimmungslage beim Pflegepersonal in eine ernsthafte Aporie. Seine eigene Corona-Politik könnte dazu führen, dass die angebliche Notlage in den Kliniken, die es an die Wand malte, um Panik zu verbreiten, nun Wirklichkeit wird. „Der Stein, den sie aufhoben, ist ihnen auf die eigenen Füße gefallen."

Das Sich Verheddern in den inneren Widersprüchen der deutschen Corona-Politik wird nun noch flankiert von gegenläufigen Botschaften aus dem Ausland: In England wurden die Corona-Maßnahmen eingestellt, Dänemark folgt, demnächst Schweden, Spanien und Italien. Eine Gesundungswelle aus Skandinavien ist im Anrollen und wird vermutlich demnächst ins Nachbarland Schleswig-Holstein schwappen. - Den Verantwortlichen der deutschen Corona-Politik wäre ein neuer Virus vermutlich lieber. Mit anzusehen, dass auch Gesundheit ansteckend ist, passt ihnen überhaupt nicht. Aber so ist es nun mal. Das Leben ist doch stärker als die Niederdrückung.


Was ist der Hintergrund der Kampagne?

Früher hatte jeder Winter seine Grippewelle. Die einen packte sie leichter, die anderen stärker. Für alte und geschwächte Menschen konnte sie auch der Hauch sein, der die Lebensflamme zum Erlöschen brachte. Die Grippe war eines der Risiken, mit denen Leben nun mal verbunden ist. Wer kein Risiko will, sollte den Mutterleib besser nicht verlassen. - Wieso wird seit zwei Jahren ein derartiges Theater gemacht?

Um diese Frage gründlich zu beantworten, muss man etwas ausholen. Wir befinden uns an einem Wendepunkt, wie es ihn in der Geschichte bisher nicht gegeben hat. Er hat zu tun mit der Technikentwicklung. Die Technik war nötig, um uns vor der früher übermächtigen Natur zu schützen. Inzwischen müssen wir uns vor der Technik schützen, da sie dabei ist, die Seiten der Natur zu zerstören, die wir fürs Überleben benötigen.

Dieser Umschlag ist mit tiefgreifenden Veränderungen verbunden. Nachdem der Mensch jahrtausendelang die Natur eher als Feind empfand, gegen den er kämpfen und sich durchsetzen musste, sind wir heute von einer zugänglicher gewordenen Natur umgeben. Ihre Ecken und Kanten haben wir mit Hilfe der Technik entschärft.

Diese neue Situation erfordert einen neuen Menschentyp. Der raffgierige Kapitalist, der der Natur die Rohstoffe entreißt, ungeachtet der Schäden die er damit anrichtet - wenn nur die Kasse stimmt - diesen Typ kann man heute nicht mehr gebrauchen. Er würde dem Planeten den Rest geben. Für die Schaffung einer lebensfreundlichen Zukunft brauchen wir einen fühlenden und achtsamen Menschen. Die Wunden, die wir dem Planeten zugefügt haben, tun ihm selber weh. Er möchte sie heilen. Er möchte eine von Freundschaft, Harmonie und Liebe durchwebte Symbiose mit allen Lebensformen und Gegebenheiten des Planeten entstehen lassen.

Der alte Typ ist jedoch noch mächtig. Das Kapital hat sich auf eine kleine Clique unvorstellbar reicher Personen konzentriert, die von einer Ebene über den Nationalstaaten das Geschehen auf dem Globus weitgehend steuern. Damit wollen sie nicht aufhören, und sie werden auch nicht aufhören, die lebensfeindlich gewordenen Sparten der Technik immer weiter zu treiben.

Dass sie den Planeten weiter ramponieren und gegen die Interessen der Menschheit handeln, ist ihnen klar. Sie rechnen mit Widerstand und haben daher Strategien entwickelt, die diesen unmöglich machen sollen. Hier ist die Digitalisierung zu nennen. Sie minimiert die zwischenmenschlichen Kontakte, fördert die Vereinzelung. Indem sie auf immer mehr Lebensbereiche ausgeweitet wird, beschneidet sie das Menschsein als solches. Die Entwicklung zielt über künstliche Intelligenz letztlich auf Mischwesen Mensch-Maschine und umfassende Roboterisierung. Unter dem Begriff „Transhumanismus" wird über diese Perspektive bereits seit Längerem ernsthaft diskutiert mit der Tendenz, dass künstliche Intelligenz uns erst richtig zum Menschen machen würde.

Zur Rubrik „Verhinderung von Widerstand" gehört auch die Corona-Kampagne. Auch hier spielt „Vereinzelung" eine entscheidende Rolle. „Abstand halten!" heißt es allenthalben. Die Kampferfahrung  „gemeinsam sind wir stark" soll durch „Gemeinsamkeit macht krank" ersetzt werden.

Der Impfdruck greift in perfider Weise ins Innere des Menschenwesens ein. Man hat es auf das Immunsystem abgesehen. Dieses - als „System" übrigens nicht sehr passend bezeichnet - stellt in unserem Sein aus Körper, Geist und Seele gewissermaßen die „Einheitsqualität" dar. Wenn es auf der geistig-seelischen Ebene harmonisch zugeht, fühlt sich auch der Körper gut. Krankheitskeime macht er dann mühelos unschädlich. Umgekehrt weisen Immunschwäche und Symptome auf Unstimmigkeiten im geistig-seelischen Bereich hin. Wenn wir dort dann hinspüren und die Ursache finden und vielleicht Konsequenzen für die Lebensführung ziehen, verschwinden die Symptome.

Dieses Selbstheilungsvermögen zu kennen und anzuwenden, verleiht dem Individuum eine unwahrscheinliche Kraft. Es ist dann nicht Opfer schicksalhafter Misslichkeiten, sondern Souverän seines Lebens.

Durch den Impfdruck wird nun die Behauptung verbreitet, dass das Immunsystem bedeutungslos und Schutz vor Krankheit nur durch Einspritzen der Chemikalie möglich sei. So soll die Integrität und Souveränität des Individuums zerstört werden. Es sieht aber so aus, dass dies doch nicht gelingt. So öffnet sich der andere Weg: der zu einem neuen, psychisch erwachsenen Menschen und einem liebevoll und intelligent gestalteten Planeten.


Mehr im Internet:
Prof. Dr. Christian Schubert, Psychoneuroimmunologie und das neue Coronavirus - Covid-19
Mario Herger, Wenn Affen von Affen lernen: Wie künstliche Intelligenz uns erst richtig zum Menschen macht, Februar 2020

 

 

 

 

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