- IMPFSTOFFE
Covid-19-Impfstoffe viel gefaehrlicher als Grippeimpfung
30 Mal toedlicher als Grippe-Impfstoffe, 57 Mal mehr Faelle mit Nebenwirkungen
Dr. Andreas Hoppe
Die enorme Zahl der Verdachtsfälle mit Nebenwirkungen der
Covid-19-"Impfstoffe" in der EudraVigilance (EMA) [1] sprengt alle
Maßstäbe. Hier wird sie mit den Verdachtsfällen der Grippeimpfstoffe
verglichen, um einen Referenzbezug herstellen zu können. Die Grippeimpfstoffe
bilden unter den Impfstoffen die beste Vergleichsgrundlage, denn
- das Altersprofil der Geimpften
ähnelt sich (Angehörige der Risikogruppen, Ältere und Mitarbeiter des
Gesundheitswesens haben eine höhere Impfquote);
- die Grippeimpfung wird jährlich
wiederholt, die Covid-19 Impfstoffe sind zur halbjährlichen Wiederholung
vorgesehen;
- der Anteil der geimpften
Bevölkerung ist vergleichbar,
- die Infektionssterblichkeit
(Infection Fatality Rate) der Krankheit, gegen die geimpft wird, ähnelt
sich: 0,15% [2] vs. 0,1% [3].
Die
Impfungen gegen Kinderkrankheiten wären als Vergleich hingegen denkbar
ungeeignet, werden hier doch fast ausschließlich Kinder geimpft, die Impfung
wird selten wiederholt und der geimpfte Bevölkerungsanteil ist sehr hoch, was
sich negativ auf die Vergleichbarkeit des Nebenwirkungsprofils auswirkt.
Ein großer
Vorteil des Vergleichs verschiedener Impfungen im selben Erfassungssystem ist
auch, dass die Rate der Untererfassung alle Impfstoffe gleichermaßen betrifft.
Außerdem betrifft die Unsicherheit, dass nicht alle berichteten Nebenwirkungen
tatsächlich durch die Impfung verursacht werden, alle Impfungen gleichermaßen.
Wie der
folgenden Tabelle zu entnehmen ist, sind die Covid-19-"Impfstoffe"
also 30 Mal tödlicher als Influenza-Impfstoffe, verursachen 32 Mal mehr
lebensbedrohliche Zustände und 22 Mal mehr Krankenhausaufenthalte, erzeugen 37
Mal mehr Fälle mit Behinderungen / Einschränkungen, verursachen 27 Mal mehr
Fälle mit ernsten Nebenwirkungen, und 57 Mal mehr Fälle mit Nebenwirkungen.
Fallzahlen
von Impfnebenwirkungs-Verdachtsfällen der Covid-19-"Impfung" bzw
Influenza-Impfung und das Verhältnis von der relativen Häufigkeit der
Nebenwirkungs-Fälle der Covid-19-"Impfung" zur relativen Häufigkeit
der Nebenwirkungs-Fälle der Influenza-Impfung
|
|
Covid-19
|
Influenza
|
Faktor
|
|
Impfungen
|
259,6 Mio
|
866,8 Mio
|
|
|
Todesfälle
|
6.367
|
712
|
29,9
|
|
Lebensbedrohlich
|
8.691
|
919
|
31,6
|
|
Längerer
Krankenhausaufenthalt
|
36.354
|
5.569
|
21,8
|
|
Behindernd
|
14.518
|
1.296
|
37,4
|
|
Ernste
Nebenwirkungen
|
112.919
|
14.178
|
26,6
|
|
Alle Fälle
mit Nebenwirkungen
|
561.778
|
32.810
|
57,2
|
Die angegebenen Zahlen sind aus folgendem Grund sogar noch zu niedrig
gegriffen: Ein Teil der Verdachtsfälle sind zufällig in zeitlichem Zusammenhang
mit der Impfung aufgetretene, aber nicht ursächlich dadurch verursachte
Gesundheitsprobleme. Wir wissen nicht, wie viele es sind - aber sie müssten
sich gleichmäßig auf alle Geimpften aufteilen. Daher ist der tatsächliche
Faktor noch höher (s. Herleitung unter [8]).
Methode
Die Anzahl
der Impfungen wurde aus Berichten der ECDC für die Jahre
entnommen [4], [5]. Wenn für ein Land die Zahl der verimpften Dosen
("Used") für ein Jahr angegeben wurde, wird der Durchschnitt der Zahl
der verimpften Dosen dieser Jahrgänge verwendet. Ansonsten wird der
Durchschnitt aller verteilten Dosen ("Distributed") verwendet. Der so
ermittelte Durchschnitt wird mit 14 multipliziert (Impfungen für die Saisons
2007/08 bis 2020/21), für eine Gesamtzahl der Impfdosen verwendet. Die Summe
der Durchschnitte für alle EU-Länder beträgt in den 14 angegebenen
Jahren also 867 Millionen.
Die Anzahl
von 259,6 Millionen Covid-19-"Impfungen" wurde ebenfalls aus der ECDC
entnommen [6], wobei die beiden zusammengehörigen Impfdosen zu einer
"Impfapplikation" zusammengefasst wurden, und 4 Wochen als
Mindestzeitraum von der Injektion bis zur Veröffentlichung des Schadensfalls in
der EudraVigilance angesetzt wurden [7].
Die Zahl der
Fälle mit Nebenwirkungen wurde aus der EudraVigilance (EMA) ermittelt, und zwar
aufgeteilt nach den Kategorien der Ernsthaftigkeit (Seriousness). Ein Todesfall
erscheint nicht bei den Kategorien "Lebensbedrohlich", "Längerer
Krankenhausaufenthalt" und "Behindernd". In der Kategorie
"Ernste Nebenwirkungen" sind alle vorstehenden Fälle zusammengefasst,
einschließlich der Kategorie medizinisch bedeutsam ("other medical
important condition"). Alle Anzahlen beziehen sich auf Fälle (Personen),
nicht auf einzelne Nebenwirkungen. Der Datenstand ist der .
Diskussion
Wie aus [4]
und [5] ersichtlich, ist die Erfassung der Anzahl der Influenzaimpfungen
grundsätzlich viel weniger genau als bei den Covid-19-"Impfungen",
und in den EU-Ländern unterschiedlich gehandhabt. Ein Fehler von 10% ist
denkbar, hätte aber auf die qualitätive Aussage keinen Einfluss.
Die
Altersstruktur der Influenza-Impfung wird in einigen EU-Ländern kursorisch
erfasst [4, 5], genaue EU-weite Angaben sind aber nicht möglich. In den
Influenza-Impfkampagnen wird eine hohe Rate unter den Älteren angestrebt, aber
auch das Gesundheitspersonal. Das ähnelt sehr der Impfpriorisierung der
Covid-19-"Impfungen" in den ersten Monaten. Mittlerweile wird sich
das Durchschnittsalter der Covid-19-"Geimpften" verringert haben, und
da jüngere Menschen eine geringere Sterblichkeit aufweisen, würde das den
Faktor (Covid-19/Influenza) eher unterschätzen.
Auf einen
statistischen Test kann verzichtet werden, weil das Ausmaß der Unterschiede so
gravierend ist.
Quellen und Hinweise
[1] , Europäische Datenbank gemeldeter
Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen.
[2] European Journal
of Clinical Investigation, e13554. https://doi.org/10.1111/eci.13554.
[3] Epidemiology. 2013 Nov; 24(6).
doi: 10.1097/EDE.0b013e3182a67448. Figure 3, red triangles average at 10 per
100.000.
[4] . Overview of vaccine
recommendations for and vaccination coverage rates for and
influenza season Table 8.
[5] s
( to ) Table A-5.
[6] : Data on COVID-19 vaccination in the EU/EEA.
[7] In diese Schätzung gehen 5 Zeiträume ein: (i) von der Injektion bis zum
Auftraten der Nebenwirkung, (ii) von der Nebenwirkung bis zum Aufsuchen eines
Arztes, (iii) von der Diagnose bis zur Meldung bei der nationalen Behörde, (iv)
die Weiterleitung des Falles von der nationalen Behörde zur EMA, (v) vom
Eingang bei der EMA bis zur Sichtbarkeit des Falles in der EudraVigilance.
[8] Warum durch die Meldungen über Nebenwirkungen, die zwar zeitlich mit der
Impfung korrelieren aber nicht ursächlich dafür sind, der ermittelte Faktor
noch höher ausfällt:
I: gemeldete Nebenwirkungen bei Influenza-Impfung
C: gemeldete Nebenwirkungen bei Covid-Impfung
i: Anzahl Impfungen Influenza
c: Anzahl Impfungen Covid
ni: wahre Impfmortalität bzw. -morbidität Influenza
nc: wahre Impfmortalität bzw. -morbidität Covid
h: Hintergrundmortalität, bzw. -morbidität
q: Meldequote
f: geschätzter Multiplikator Covid vs. Influenza
ft: wahrer Multiplikator Covid vs. Influenza
I=q*i*(ni+h)
C=q*c*(nc+h)
f=(C/c)/(I/i)
ft=nc/ni
Satz: ft>f
Beweis:
f=(C/c)/(I/i)
=(q*(nc+h))/(q*(ni+h))
=(nc+h)/(ni+h)
Wir haben ermittelt: f>1
⇒ (nc+h)/(ni+h)>1
⇒ nc+h>ni+h
⇒ nc>ni
⇒ nc*h>ni*h (da h>0)
⇒ nc*ni+nc*h>ni*nc+ni*h
⇒ nc*(ni+h)>ni*(nc+h)
⇒ nc/ni>(nc+h)/(ni+h)
⇒ ft>f
d.h. der wahre Multiplikator fällt für f>1 größer aus als der geschätzte
Multiplikator
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