- CORONASTATISTIK
Die Zahlen zur Auslastung der Intensivbetten sind massiv verfaelscht
Doch Politik und Medien beschwoeren permanent das Gespenst ausgelasteter Intensivstationen
Nathalie Parent
 | | Bild: Thomas G. auf Pixabay
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In Deutschland stammen die Zahlen, die als Grundlage für diese
Panikmache dienen, vom DIVI Intensivregister, dem freie
Bettenkapazitäten der Intensivstationen täglich gemeldet werden. Ein
unabhängiges Rechercheteam um den Informatiker Tom Lausen, bestehend aus
rund einem Dutzend anderen Informatikern, Ingenieuren, Notärzten und
Anwälten wollte wissen, wie stichhaltig diese Zahlen wirklich sind.
Anhand offizieller Rohdaten, die von den Krankenhäusern gemeldet werden,
und eines selbst geschriebenen Programmes analysierten sie die
Situation in den Krankenhäusern und bereiteten die Daten grafisch auf. berichtete über die Recherche.
Das Fazit von Lausen: Die Zahlen des DIVI Intensivregisters sind völlig unzuverlässig.
Das DIVI würde gar nicht wissen, wie viele der gemeldeten Patienten
auf der Intensivstation gelegen hätten. Lausen nennt als Beispiel, dass
Patienten mehrfach gezählt würden. Ein einzelner Patient in einer
Intensivstation gelte als weiterer Fall, wenn er in eine andere verlegt
werde, und so werde ständig doppelt gezählt. Somit seien die vom DIVI
genannten Zahlen falsch. Tatsächlich weist das DIVI in seinen
Tagesberichten sogar selbst auf die Problematik hin:
«Aufgrund von Verlegungen von Patienten von einer Intensivstation zur
Weiterbehandlung auf eine andere Intensivstation kann pro Patient mehr
als eine Behandlung gemeldet werden. (-> Mehrfach Zählungen möglich)»
Laut dem Bericht von ExoMagazinTV gibt es nur Schätzungen darüber, wie oft Patienten verlegt würden.
Es wird eine Studie des Deutschen Ärzteblattes erwähnt, die zum
Schluss kam, dass etwa 11 Prozent aller stationären COVID-19 Patienten
mindestens einmal verlegt wurden. Bei beatmeten Patienten waren es knapp
32 Prozent. Diese Patienten wurden im Register somit mehrfach gezählt,
was die Zahlen aufbläht. Um wieviel, wisse das Intensivregister nicht.
Der Bericht weist auch darauf hin, dass die Anzahl der
COVID-Patienten auf den Intensivstationen relativ klein sei und dass die
Gesamtzahl belegter Intensivbetten seit Anfang der «Pandemie»
einigermassen konstant geblieben ist, obwohl die Anzahl positiv
getesteter Intensivpatienten zuweilen zunahm. Verändert hat sich laut
der Analyse von Tom Lausens Team lediglich die Gesamtzahl verfügbarer
Intensivbetten, die sich seit November 2020 Landesweit fast halbiert
hat. Darauf hatte zum Beispiel auch schon Sarah Wagenknecht hingewiesen,
als sie sagte, dass im zweiten Halbjahr 2020 irgendwie 6000
Intensivbetten aus der Statistik verschwunden sind und keiner wisse
warum. Dank der Recherche von Lausen et al. wissen wir es.
Ende März 2020 beschloss die Regierung das COVID-19 Krankenhausentlastungsgesetz.
Dadurch erhielten die Krankenhäuser für jedes zusätzlich zu Verfügung
gestellte Intensivbett einen Bonus von 50'000 €. Zudem bekamen sie
Prämien für jedes Bett, das für COVID-Patienten freigehalten wurde. Das
hatte zur Folge, dass die Krankenhäuser Betten der Normalstation in
Intensivbetten umwandelten und gewöhnliche Behandlungen absagten, um
Betten freizuhalten. Ausserdem setzte die Regierung die
Personaluntergrenzen ausser Kraft. Das bedeutete, dass sich weniger
Personal um mehr Betten gleichzeitig kümmern durfte. Somit standen
10'000 bis 12'000 Betten für Intensivpatienten bereit.
Im August 2020 setzte die Regierung die Personaluntergrenzen jedoch
wieder in Kraft, sodass pro Pfleger tagsüber nur noch maximal
zweieinhalb Intensivbetten erlaubt waren. Das führte dazu, dass die
Krankenhäuser mehrere tausend Intensivbetten in die sogenannte
Notfallreserve verschwinden liessen. Am 30. September 2020 beendete die
Regierung dann auch die Freihaltepauschale. Lehre Intensivbetten waren
somit nicht mehr lukrativ und wurden deshalb wieder in Betten der
Normalstation umgewandelt, was noch weniger freie Intensivplätze zur
Folge hatte.
Am 18. November 2020, am Tag als sich 10.000 Menschen vor dem
Bundestag versammelten, um gegen das neue Infektionsschutzgesetzes zu
demonstrieren und von der Polizei mit Wasserwerfern vertrieben wurden,
änderte das Parlament auch das sogenannte
Krankenhausfinanzierungsgesetz. Dieses soll Krankenhäuser für Ausfälle
entschädigen, die ihnen wegen der Pandemie entstanden sind. Danach
erhält ein Krankenhaus neuerdings nur noch Geld, wenn die
Intensivstation zu mindestens 75 Prozent ausgelastet ist.
Die Grafiken, die Tom Lausen aufbereitet hat, zeigen bei sehr vielen
Krankenhäusern, dass sie kurz vor dem 19. November plötzlich massiv
Intensivbetten abgebaut- und die Auslastung danach konstant über 75
Prozent gehalten haben, was vorher nicht der Fall war. Ab diesem Datum
haben diese Krankenhäuser dann die Bettenkapazitäten jeweils den
Bedürfnissen angepasst. Wenn mehr Patienten kamen, haben sie wieder
einige Betten aus der Reserve geholt. Auffallend ist auch, dass in
einigen Krankenhäusern die markanten Fluktuationen bei der Anzahl der
Patienten nicht in erster Linie auf COVID-Patienten zurückzuführen sind.
Die Pressesprecherin des DIVI, mit der Tom Lausen zwei Stunden lang sprach, sei ob den Daten verblüfft gewesen.
Lause sagt, dass wenn das DIVI verblüfft darüber ist, dann dürften
diese Zahlen nicht zu einer bevölkerungsweiten Maßnahmensteuerung
eingesetzt werden. Die Zahlen seien schlicht falsch.
Die Ergebnisse dieser Analyse könnten auch rechtliche Konsequenzen
haben, wie im Bericht bemerkt wird, denn die fragwürdigen Zahlen des
Intensivregisters wurden immer wieder von Richtern benutzt, um
Entscheidungen zu treffen. In Zukunft dürfte das nicht mehr möglich
sein. Damit bricht nebst dem entlarvten PCR-Test für die «Plandemiker»
eine weitere bisher tragende Säule ein - zumindest in Deutschland.
Quelle:
Wie ist die Lage auf den Intensivstationen wirklich? Die fragwürdigen Zahlen des Intensivregisters
Verweise auf andere Artikel zu diesem Thema mit Dank an Jens und Gitti für diese Auflistung:
- :wann und wo 6000 Intensiv-Betten verloren gingen, ab min. 10.
- Die
Krankenhäuser erhielten für jedes neu aufgestellte Intensivbett 50.000
€; diese Information ist auf den Seiten der meisten Krankenkassen zu
finden,
- :
Die "Freihaltepauschale" in Höhe von 560 € wird gekippt, dafür kommt
die Einstufung von 360 bis hin zu € 760.- je nach Verweildauer. Je mehr
Intensiveingriffe das jeweilige Krankenhaus dem DIVI meldet, desto höher
die Einstufung; dadurch sind die Krankenhäuser angehalten, so viel wie
möglich, dem DIVI zu melden, und schon geht auch die Corona-Statistik
steil nach oben, und die KH bekommen mehr Geld.
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Die Inhalte des Artikels entsprechen den Aussagen des Informatikers in
dem oben eingebetteten Video. Bitte beachten Sie auch das einzige
Kommentar zu diesem Artikel (es geht um die Übersterblichkeit im Jahr
2020).
Diesen Artikel haben wir dankend von der Nachrichtenseite übernommen.
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