- IMPF-APARTHEID
Die Welt der Ungeimpften
Wie wollen Geimpfte und Ungeimpfte miteinander leben
Svenja Higgins
 | | Bild von Ðиколай ÐбеÑемÑенко auf Pixabay
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Gesundheitsminister Spahn meint, im Sommer dürfen Geimpfte wieder in
Restaurants und zu Veranstaltungen. Danke. Endlich eine echte
Impf-Apartheid wie damals in Südafrika - mit Impfpassgesetzen, so dass
genetisch minderwertige Rassen ohne mRNA-Update ihre Homelands nicht
verlassen dürfen.
Auch für uns Ungeimpften ist das eine gute Lösung, wenn ihr Geimpften
da alleine hingeht. Wir finden eure Kultur schon länger nicht mehr so
toll. Die schönen Sachen in den Museen haben wir gesehen und was
nachkommt, zelebriert oft die abartige Hässlichkeit oder die nackte
Leere. „Foutu", wie der Franzose elegant sagt. Um ein Schaf mit
Taucherbrille auf die Bühne pinkeln zu sehen, müssen wir auch nicht
zwingend ins Theater. Der peinliche Rapper, der eben noch für Impfungen
geworben hat, lockt uns auch nicht hinter dem Ofen hervor. Wir sind
erwachsen.
Tja, und das Essen und der Kaffee sind bei Mama immer noch am
besten. Und billiger. Auf Mallorca und in Paris waren wir schon. Wir
bleiben gerne zu Hause.
Die neue Askese. Ich lege mich auf mein Sofa und lese „Krieg und
Frieden", höre meine Schallplattensammlung rauf und runter, gehe mit
Freunden spazieren; statt im Gym, mache ich meine Übungen zu Hause auf
der Matte; statt im Restaurant treffen wir uns privat im Garten, statt
ins Schwimmbad gegen wir im Sommer an den Fluss oder an den See. Statt
zu shoppen, reden wir, lachen, philosophieren oder bilden wir uns. Feste
feiern wir privat, wie sie fallen, und Kultur machen wir unsere eigene.
In den ÖV zu all den Maskenzombies kriegt ihr uns eh nicht mehr. Wir
fahren Auto (Greta vergib!), fahren Rad oder gehen zu Fuß (Greta
segne!). Wir haben Sitzleder und richten uns für die nächsten Jahre
gemütlich ein. Arbeiten werden wir nur noch, wo wir Ungeimpften von
Herzen willkommen sind. Da gehen wir keine Kompromisse ein. Wir finden
neue Lösungen, erschaffen eine Parallel-Wirtschaft, organisieren uns
gemeinschaftlich, nehmen die Kinder von der Schule und unterrichten sie
zu Hause. Jeder kann was. Das wird auch deshalb funktionieren, weil wir
viel weniger Geld brauchen, da wir kaum mehr konsumieren. Eure geimpfte
Kommerzwelt interessiert uns nicht.
Die neue Einfachheit. Das Glück im Kleinen, im Alltäglichen, im
Kontemplativen, in der Meditation, im Gebet, in der Bildung, im inneren
Wachstum. Wir sind unbestechlich, denn unsere Lebensfreude kommt von
innen. Ihr könnt sie uns nicht nehmen. Ihr könnt uns nicht dagegen
impfen. Wir sind immun.
Wisst ihr, wie viel Geld wir eurer geimpften Wirtschaft entziehen
werden? „Divestment": eine bewährte politische Strategie. Wetten, wir
halten länger durch als ihr, die ihr in eurer Plandämonie täglich 100
Millionen Franken für eure sinnlosen Lockdowns verpulvert? Für die
Kulturschaffenden, Gastrounternehmer und Gewerbetreibenden mit Herz: Wir
verstehen, dass ihr verzweifelt seid und deshalb froh, wenn ihr
überhaupt wieder öffnen könnt. Auch wenn Ungeimpfte aussen vor bleiben
müssen. Ich fürchte aber, dass ihr nur mit uns gemeinsam überleben
werdet. Könnt ihr euch vorstellen, was es für die geimpfte Welt
bedeutet, wenn plötzlich 10, 20, 30% des Umsatzes wegbleiben, weil wir
nicht mehr daran teilhaben.
Wenn ihr uns weiter als Kunden und Gäste wollt, brauchen auch wir
eure Solidarität, und ihr müsst uns etwas bieten. Denn wir sind bereits
wunschlos glücklich. Wir schotten uns nicht ab. Wir haben immer ein
offenes Ohr. Auch wenn bald gehäuft Impfschäden auftauchen und euch die
Schulmedizin abgeschrieben hat. Wer weiß, vielleicht entdeckt auch ihr
dann noch den Segen echter Heilkunde und die Demut des Gebets.
Quellen und Verweise:
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