- MASSENPSYCHOLOGIE
Merkels Form der gesellschaftlichen Zuechtigung
Die politische Klasse hasst das Volk und seine demokratischen Eigenschaften
Michael Ley
 | | Mariana Anatoneag auf pixabay.com
| | |
(1) Seitdem die Regierung den Ausstieg aus dem Lockdown versprochen
hat, wird auch über die Corona-Tests wieder verstärkt geredet. Das
Testen soll das Impfen ergänzen und für neue Freiheiten sorgen. Vom
Dreiklang aus Testen, Impfen, Öffnen spricht eine Ministerin. Helfen
soll ein Dreiklang aus Testen, Impfen, Umsicht, antwortet ein Minister.
Dreiklang klingt so schön und nett. Das Testen wird mit einer
musikalischen Figur zusammengebracht, in der alles zusammenpasst.
Angeblich leben wir ja im Land der Dichter und Denker und da sind auch
die Musiker nicht fern. Warum sollte man beim Testen also nicht an
Wagner oder Beethoven denken? Wer es lieber mag, dem fällt vielleicht
auch ein schöner Dreiklang aus der neuen deutschen Küche ein, etwa Ente
mit einem Trio aus Mango, Paprika und Zwiebeln.
Die Politiker haben etwas angerichtet, aber sie wollen dem Volk nicht
so recht sagen, was sie wirklich vorhaben. Sie verstecken ihre
Maßnahmen hinter einer verharmlosenden und beschönigenden Fassade, die
von den wirklichen Absichten ablenkt. Wir erhalten nur Andeutungen
darüber, wie Testen und Impfen zusammenpassen, welche Kriterien für den
Erfolg des Impfens gelten und unter welchen Bedingungen Der Lockdown
beendet werden kann.
Vor allem auch kein Wort darüber, was es mit dem Testen eigentlich
auf sich hat. Zwar wird viel über Fallzahlen, Inzidenz- und R-Werte
gesprochen, aber das passiert alles auf einer abstrakten, formalen
Ebene. Niemand berichtet darüber, was in den langen Warteschlangen vor
den Testzentren passiert; an keiner Stelle finden sich Kommentare zu der
merkwürdigen Ästhetik dieser Zentren, die häufig lieblos und hastig in
unfreundlichen Umgebungen eingerichtet wurden; völlig ausgeblendet wird
insbesondere auch der Vorgang des Testens selbst.
(2) Vor einiger Zeit meldete sich ein Arzt zu Wort und wies darauf
hin, dass die Tests nur zuverlässig funktionieren könnten, wenn die
Testperson bei der Anwendung Schmerz empfinden würde. Es müssen Tränen
fließen und ein Würgereiz entstehen, meinte der Arzt, der sich damit
gegen die Verwendung von Schnelltests im Selbstversuch aussprach. Er war
der Ansicht, dass die Menschen sich an den schmerzhaften Teilen der
Prozedur vorbeimogeln würden und der Test dadurch wertlos würde.
Nicht ganz so drastisch fallen die offiziellen Anweisungen aus, die
für die Durchführung der Tests formuliert werden. Darin ist die Rede
davon, dass die Anwendung von den Testpersonen als „unangenehm" erlebt
werden könnte und das medizinische Personal vor der Testung auf diesen
Umstand aufmerksam machen sollte. Manchmal werden auch mögliche
„Begleiterscheinungen" der Testung erwähnt: Niesreiz, laufende Nase,
tränende Augen, Hustenattacken, Würge- oder Brechreiz. Wenn beim Testen
die empfindlichen Schleimhäute der Nase verletzt werden, kann es auch zu
Nasenbluten kommen.
Menschen, die einen Test absolviert haben, beschreiben den Vorgang
ebenfalls als „unangenehm". Die meisten fügen zwar hinzu, dass der
Schmerz nur wenige Sekunden gedauert hätte, aber der Tränenfluss halte
meistens über den Zeitpunkt der Testung hinaus an. An einer Schule, in
der sich das Lehrpersonal freiwillig zur Testung eingestellt hatte,
erzählen manche Lehrkräfte davon, dass es wohl eine gute Idee wäre, für
die Testung ein Taschentuch einzustecken, mit dem man sich anschließend
die Tränen trocknen könne.
Was genau mit „unangenehm" gemeint sei, erzählen die Menschen erst
auf Nachfrage. In der Regel werden dann Vergleiche mit anderen
medizinischen Prozeduren angestellt. Frauen fühlen sich beispielsweise
an gynäkologische Untersuchungen erinnert, bei denen ein Abstrich am
Muttermund vorgenommen wird. Männer geben sich meistens robuster und
winken ab, wenn sie die Frage nach Schmerzen beantworten sollen.
Manchmal werden Vergleiche mit der Musterung bei der Bundeswehr
angestellt. Andere meinen, eine Empfindung wie beim versehentlichen
Einatmen von Wasser zu spüren.
Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt in dem ganzen Vorgang das
medizinische Personal. Als am Anfang der Testwelle nur Menschen mit
Symptomen aufgefordert waren, sich dem Test zu unterziehen, wurden die
Testwilligen anscheinend regelmäßig über den Anlass der Testung befragt.
Manche Testpersonen berichteten, sie hätten sich schuldig gefühlt, wenn
sie nicht plausibel über Symptome oder Kontakte zu Infizierten
berichten konnten, weil sie sich mit der Testung lediglich ein Ticket
für die Fahrt in den Urlaub oder zur Großmutter abholen wollten.
Andere haben auch den Eindruck, dass Ärzte oder Helfer bei der
Behandlung der Testpersonen große Unterschiede machen. Manche Probanden
würden ruppiger behandelt als andere: entweder, weil sie die richtige
Test-Technik nicht beherrschen oder Vorbehalte gegenüber der
Versuchsperson hätten. Kleine Kinder würden in der Regel vor allzu
invasiven Maßnahmen bewahrt. Hier würde die Testung häufig auf einen
Abstrich von der Innenseite der Wange begrenzt.
(3) Für die Entnahme der Testprobe ist ein genauer Ablauf
vorgeschrieben. Aus medizinsicher Sicht kann der PCR-Test verlässlich
nur durchgeführt werden, wenn eine Probe von den Schleimhäuten der
Atemwege vorliegt. Die Probe sollte möglichst aus dem hinteren
Rachenraum entnommen werden, denn nur an dieser Stelle ist die
Viruskonzentration im Fall einer Infektion hoch genug, um einen sicheren
Nachweis führen zu können.
Das RKI empfiehlt als Standardverfahren eine Entnahme der Probe durch
die Nase. Dabei wird ein etwa 16 cm langes Teststäbchen (Tupfer)
mindestens zu zwei Dritteln in die Nase eingeführt und parallel zum
Oberkiefer vorsichtig bis an den hinteren Rachenraum geschoben. Wenn der
Tupfer die Rachenwand berührt, wird er einige Male hin und her gedreht,
um Sekret der Schleimhäute auf dem Tupfer einzufangen. Anschließend
wird der Tupfer langsam wieder herausgezogen und die Probe
sichergestellt.
Das medizinische Personal muss bestimmte Vorsichts- und
Sicherheitsmaßnahmen beachten. Dazu gehört eine vorgeschriebene
Schutzkleidung, die aus Gesichtsmaske, Visier, sterilen Handschuhen und
Schutzanzug besteht. Die Haare sollten möglichst mit einem Haarnetz oder
einer Haube abgedeckt werden. Bei der Prozedur sitzt oder steht die
Testperson schräg vor Arzt oder Arzthelfern, die den Kopf mit der freien
Hand im Nacken fixieren, um rückartige Bewegungen oder ein
reflexartiges Zurückweichen zu verhindern.
Den Ärzten oder Helfern wird empfohlen, die Testpersonen vor der
Testung darauf hinzuweisen, dass das Einbringen des Teststäbchen eine
„unangenehme" Empfindung verursachen könnte. Manche Ärzte empfehlen den
Testpersonen, während der Prozedur die Augen zu schließen. Andere
kündigen an, während des Vorgangs langsam bis zehn zu zählen, weil es
insgesamt etwa zehn Sekunden dauert, ehe die Probe entnommen ist.
Im Rahmen von Schulungen werden freiwillige Helfer darauf
hingewiesen, dass der Tupfer auf jeden Fall parallel zum Oberkiefer und
nicht etwa in Richtung Nasenrücken eingeführt werden dürfe. Bei falscher
Anwendung wären theoretisch auch schwere Verletzungen an der
Schädelbasis denkbar. Inwiefern solche Verletzungen in der Vergangenheit
tatsächlich vorgekommen sind, ist nicht bekannt. Nicht bekannt sind
auch die Modalitäten für die Schulung der freiwilligen Helfer oder das
zahlenmäßige Verhältnis zwischen den eingesetzten Ärzten,
Krankenpflegern oder sonstigen Helfern.
(4) Die Probenentnahme für die PCR-Tests stellt ohne Zweifel einen
invasiven Eingriff in den menschlichen Körper dar. Bei der Prozedur
werden Grenzen überschritten, die wir im Umgang mit anderen Menschen wie
selbstverständlich beachten. Penetrationen in Körperöffnungen kennen
wir im Alltag tatsächlich nur beim Geschlechtsverkehr oder bei
medizinischen Behandlungen. In allen anderen Fällen und vor allem dann,
wenn sie nicht einvernehmlich erfolgen, werden sie als gewalttätige
Übergriffe gewertet und streng bestraft.
Obwohl solche Übergriffe gegenüber anderen Menschen in unserer Kultur
normalerweise verboten sind, ist das freiwillige Ausprobieren oder
Auf-Sich-Nehmen körperlicher Schmerzen keine Seltenheit.
Selbstquälereien sind beispielsweise im Bereich des Sports ebenso
verbreitet wie in den Praktiken der Körperoptimierung, etwa im
Zusammenhang von Tätowierungen. Pathologische Formen diese Praktiken
finden sich in den zwanghaften Formen des „Ritzens", das vor allem unter
weiblichen Jugendlichen verbreitet ist.
Der gewaltsame und schmerzhafte Zugriff auf den Körper hat auch in
der Erziehungspraxis der Völker seit jeher eine zentrale Rolle gespielt.
Er ist in unserer Kultur offiziell abgeschafft und im Rahmen einer
immer länger währenden Schul- und Ausbildungszeit sozusagen auf
minimal-invasive Eingriffe verteilt worden. Das hindert Kinder und
Jugendliche allerdings nicht daran, den Eindruck intensiver
Körpererfahrungen auf eigene Faust zu erzeugen: etwa im Rahmen von
Rauscherfahrungen oder im riskanten Umgang mit Situationen im
Straßenverkehr (vgl. Hontschik 2006, Ley & Vierboom 2020, Wagner
& Vierboom 1989).
Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang die
Aufnahmerituale gesellschaftlicher Gruppen oder Gemeinschaften, mit
denen der Eintritt der neuen Mitglieder in diese Gemeinschaften
besiegelt wird. Ein regelmäßiger Bestandteil dieser Rituale ist die
gemeinschaftlich vorgenommene Manipulation am Körper der sogenannten
„Novizen", die in den Urvölkern mit weitreichenden Folgen für die
körperliche Verfasstheit der Betroffenen vorgenommen wurden und in
heutigen Gesellschaften deshalb nur noch in abgewandelter, moderater
Form existieren: Beschneidungen der Geschlechtsorgane, Verletzungen und
Veränderungen der Hautoberfläche, Durchstechen von Lippen oder
Ohrläppchen, Ausschlagen der Zähne usw. (z.B. van Gennep 1909, Turner
1989).
An den Aufnahmeritualen der frühen Kulturen lässt sich zeigen, dass
es bei diesen Praktiken nicht darum geht, den neuen Mitgliedern dieser
Kultur willkürlich Schmerzen zuzufügen und sie dadurch zum Respekt
gegenüber der älteren Generation zu zwingen. Der Sinn solcher
Aufnahmerituale besteht vielmehr darin, die Mitglieder der nachfolgenden
Generation auf die gemeinsamen Interessen und Lebensbilder der
jeweiligen Gemeinschaft zu verpflichten. Das Aufnahmeritual fordert auf
einer symbolischen Ebene den Preis, den der Einzelne für das Leben in
dieser Gemeinschaft zu zahlen hat und dessen Wert letztlich danach
bemessen wird, inwiefern er bereit ist, bis zum Einsatz des eigenen
Lebens zu gehen (vgl. Weber 1922, S. 614).
(5) Initiations- und Übergangsrituale sind in der Regel nicht
begrenzt auf einzelne Handlungen, sondern diese Handlungen sind immer
eingebettet in komplexe Abläufe und Strukturen. Diese Zusammenhänge sind
beim PCR-Test und der zeitlich begrenzten Probenentnahme nicht ohne
weiteres zu erkennen. Der Test erscheint eher wie ein singuläres
Ereignis, bei dem vor allem auch die Nachwirkungen nicht öffentlich
kommuniziert werden, wie wir das bei den rituellen Praktiken sozialer
Gemeinschaften beobachten können.
Andererseits lässt sich die Mitwirkung kultureller Einflüsse aber
auch im Fall des PCR-Tests nicht übersehen. Es gibt die
propagandistische Aufarbeitung und Zurschaustellung in den Medien; es
gibt die politischen Begründungen und Rechtfertigungen, die wie bei den
Urvölkern nur wenig mit dem wirklichen Sinn des Rituals zu tun haben
(vgl. Reik 1919, Bernfeld 1925); und es gibt vor allem auch die
Einrichtung der Tests im Sinne einer Massenbewegung: Die weltweit
durchgeführten PCR-Tests kann man wohl mit Fug und Recht als die größte
medizinische Massenbehandlung in der Geschichte der Menschheit
bezeichnen.
Ähnlich wie in den alten Gesellschaften besteht auch in unserer
Kultur der Zweck dieser Behandlung einzig und allein darin, den Zugang
zu sozialen Teilgesellschaften oder Institutionen zu regulieren. Die
Teilnahme an der Testung verspricht und garantiert „Access" zu den
Segnungen und Errungenschaften der westlichen Zivilisation. Sie ist
bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt Voraussetzung für die Ein- und
Ausreise in andere Staaten, für den Zugang zum Reise- und zum
Flugverkehr oder für Besuche von Krankenhäusern und Altenheimen. In
wenigen Wochen werden auch Museums- oder Restaurantbesuche, die
Teilnahme am Schulunterricht oder die Arbeit in Betrieben und
Unternehmen nur möglich sein, wenn ein aktueller PCR-Test vorgelegt
werden kann.
Die Regulierung von „Access" war vor Corona auch gelegentlich Thema,
nämlich vor allem im Zusammenhang mit der Frage, wie man die
Flüchtlingskrise lösen könne oder wie die Angehörigen sozial
„benachteiligter" Klassen zu behandeln seien. Im großen und ganzen waren
sich die Menschen aber darin einig, dass für sie selbst keinerlei
Grenzen der sozialen Teilhabe zu akzeptieren wären. Jeder sollte bis an
das Ende der Welt reisen können, mindestens die Hälfte der Schüler
sollte Abitur machen und wenn der Staat damit einverstanden gewesen
wäre, hätte man das durchschnittliche Lebensalter per Beschluss des
Bundestages ganz einfach auf die Marke von hundert Jahren
hinaufgeschraubt.
Damit ist es seit Corona vorbei. Der Perfektions- und Größenwahn
unserer modernen Kultur wird seit einem Jahr unter harte Bedingungen
gestellt. Gegenwärtig ist noch nicht abzusehen, wer davon profitieren
und wer auf Dauer ausgeschlossen sein wird. Für das Funktionieren einer
Kultur scheint das aber letztlich auch nicht auschlaggebend zu sein.
Entscheidend ist das Einverständnis der Mitglieder dieser Kultur, die
daran „glauben" sollen, dass die Regierenden das Beste für sie tun (M.
Weber).
(6) Aus dieser Perspektive betrachtet, stellt der PCR-Test ein
erzwungenes Bekenntnis zu einem neuen Bild der Kultur dar, von dem alle
Beteiligten noch nicht wissen, wie es im Einzelnen aussehen wird. Der
medizinische Test ist auch ein „Test" auf das Mitgehen und Mitmachen der
Bevölkerung. Die Menschen werden einem schmerzhaften Eingriff
unterzogen, der die äußere Form einer körperlichen Züchtigung oder
Überwältigung besitzt. Im Rahmen der Test-Prozedur, die unter
tatkräftiger Mithilfe medizinischer Experten durchgeführt wird, deren
Kompetenz an keiner Stelle in Zweifel gezogen werden darf, wird den
Beteiligten ein kleines Opfer mit weitreichenden Folgen abverlangt:
nämlich die Zustimmung zu einer gesellschaftlichen Ordnung, für die man
notfalls auch unter Einsatz der eigenen körperlichen Unversehrtheit
einstehen würde.
Dass eine Kultur sich auf körperliche Eingriffe verlassen muss, um
sozialen Konsens zu sichern, verträgt sich nur wenig mit unserer
Vorstellung von einer aufgeklärten Gesellschaft. Der Vorgang lässt
ahnen, wie schwer die Krise gewesen sein muss, in der sich diese
Gesellschaft bereits vor Corona befunden haben muss. Er lässt aber auch
nichts Gutes für die Zukunft dieser Gesellschaft ahnen, denn eine
erzwungene und zugleich totale Zustimmung zu dem neuen Kurs einer Kultur
muss notwendig in einer totalitären Gesellschaftsordnung enden, in der
Zweifel oder Widersprüche keinen Platz mehr haben.
Ein kleines Detail der Testprozedur, das von den Beteiligten
üblicherweise verharmlost oder übergangen wird, macht darauf aufmerksam,
dass diese Entwicklung durchaus riskante Seiten haben könnte. Wie wir
gesehen haben, ist der medizinische Eingriff so beschaffen, dass dabei
notwendig Tränen fließen müssen. Sowohl das medizinische Personal als
auch die Testpersonen verhalten sich aber so, als würden sie die Tränen
nicht zur Kenntnis nehmen. Sie schließen die Augen und greifen zum
Taschentuch, um die Tränen und damit auch die schmerzhafte Empfindung
wegzuwischen.
Ohne es zu wissen, verhalten sich die Menschen dabei genauso wie die
Jünglinge in den Intitationsritualen der alten Kulturen, die schlimmste
Schmerzen auf sich nehmen, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie
signalisieren damit, dass sie tatsächlich bereit sind, jedes Opfer zu
ertragen, das die Gemeinschaft von ihnen verlangt. Sie machen sich dabei
andererseits aber auch kalt und unempfindlich gegenüber den Kränkungen
und Leiden, die sie sich selbst oder anderen zufügen. Sie machen sich zu
Mitgliedern einer Kultur, die bereit ist, in den Kampf zu ziehen und zu
töten.
Quellen und Verweise:
Bernfeld, Siegfried (1925): Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung. Frankfurt: Suhrkamp.
Hontschik, Bernd (2006): Körper, Seele, Mensch. Versuch über die Kunst des Heilens. Frankfurt/Main. Suhrkamp.
Ley, Michael; Vierboom, Carl (2020): . Studierende ohne Wissenschaft und Religion. Münster: Aschendorff.
Reik, Theodor (1919). Probleme der Religionspsychologie. Leipzig u. Wien: Internationaler psychoanalytischer Verlag.
Turner, Viktor W. (1989): Das Ritual. Struktur und Anti-Struktur. Frankfurt, New York: Campus.
Van Gennep, Arnold (1909): Les rites de passage. Frankfurt, New York (2005): Campus.
Wagner, Werner; Vierboom, Carl (1989): ‚Risikobereitschaft' - und was
auf den Straßen wirklich passiert. Ein Beitrag zur
Initiationsthematik. Zwischenschritte (Beiträge zu einer
morphologischen Psychologie), 1989,2, 86 - 94.
Weber, Max (1922): Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen (1956): Mohr.
Der Artikel des Psychologen Prof. (FH) Michael Ley, zuerst
|