- mRNA-IMPFSTOFFE
Fruchtbarkeitsstudie erst nach Impfungen
Auswirkungen der mRNA-Impfstoffe auf die weibliche und maennliche Fruchtbarkeit wurden nicht untersucht
Klaus Oberzig
 | | Bild: Pixabay.com
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Die im November 2020 erfolgte Marktzulassung der mRNA-Impfstoffe „Comirnaty"
von BioNTech/Pfizer und „Covid-19 Vaccine
Moderna" von Moderna bedeutet lediglich eine bedingte Zulassung. Also keine
endgültige. Die klinischen Humanstudien, die diesem Eilverfahren vorangingen,
haben überwiegend in der Zeit von Sommer 2020 bis November 2020 stattgefunden. Eine
erbärmlich kurze Zeitspanne. Seither wurden beide Impfstoffe im großen Stil verimpft.
Dass die Zulassungsbehörden die Datengrundlage als „vorläufig ausreichend"
ansehen, wurde vielfach kritisiert. Während von Seiten der Politik die
Dringlichkeit mit der angeblichen Gefahr durch die Corona-Pandemie begründet
wurde, sehen ein Teil der Kritiker den starken Druck der Pharmaindustrie als
Ursache. In der Weltwirtschaftskrise sind die Profite selbst der Pharmariesen
nicht mehr das, was sie einmal waren. Aktionäre und Anleger drängen mit großer
Ungeduld auf eine Wiederherstellung der gewohnten Profitraten. Für Abhilfe
sollen die staatlich verordneten Impfkampagen sorgen, die faktisch als kostenlose
Produktwerbung rund um den Globus gejagt wurden.
Während sich ein Teil der Wissenschaftsgemeinde angesichts des Drucks von Big
Pharma wegduckt und Kritik allenfalls hinter vorgehaltener Hand äussert, werden
andere aktiv. In der größten Klink in Israel - dem Sheba Medical Center - läuft
seit Februar 2021 unter Leitung der Fruchtbarkeitsforscherin Dr. Aya Mohr-Sasso
eine bemerkenswerte die die Auswirkungen der COVID19-mRNA-Impfstoffe auf
die Eierstockreserve von Frauen untersucht. Unter Eierstockreserven versteht
man die Fähigkeit der weiblichen Fortpflanzungsorgane zur ausreichenden Bereitstellung
befruchtungsfähiger Eizellen. An der Studie können bis zu 200 gebärfähige
Frauen im Alter von 18 bis 42 Jahren teilnehmen. Bei ihnen wird der Spiegel des
Anti-Müller Hormons (AMH) bei der ersten Impfstoffgabe und drei Monate danach
bestimmt. Das Anti-Müller-Hormon gibt Aufschluss darüber wie viele Eizellen
eine Frau bilden kann. Die Studienergebnisse sollen im Februar 2022 vorliegen.
Entworfen hat die Studie die Klinik selbst. Weder BioNTech/Pfizer noch Moderna,
die sich eigentlich um das Thema hätten kümmern müssen, sind unmittelbar
steuernd an der Studie beteiligt. Sie dürften daher, so heisst es am Sheba
Medical Center, die in der Studie gewonnenen Daten vor deren Veröffentlichung
weder einsehen noch auswerten. Im Hinblick auf die Fruchtbarkeit sind gegen COVID19-mRNA-Impfstoffe vorgetragen worden. Wissenschaftler
hatten dabei vor allem eine fruchtbarkeitsadverse Reaktion durch die
Aktivierung von Antikörpern gegen das Spikeprotein von SARS-CoV-2 thematisiert.
Von den COVID19-mRNA-Impfstoffen wird erwartet, dass sie die Bildung von Antikörpern
gegen das Spikeprotein von SARS-CoV-2 hervorrufen. Spikeproteine enthalten
nämlich unter anderem auch Syncytin-homologe Proteine, welche bei Säugetieren
wie dem Menschen eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Ausbildung der
Plazenta darstellen.
Wenn ein COVID19-mRNA-Impfstoff eine Immunreaktion gegen Syncytin-1 auslöst,
wäre es denkbar, dass geimpfte Frauen auf unbestimmte Zeit unfruchtbar werden.
Eine der Arbeitshypothesen der israelischen Forscher scheint davon auszugehen,
dass die Impfung die Eierstockreserve von Frauen schneller als durch den
natürlichen Alterungsprozess verringern könnte. In den klinischen Humanstudien,
die zur bedingten Marktzulassung führten, konnte zur Frage, ob und wie die
Eierstockreserve geimpfter Frauen beeinträchtigt werden kann, keine Antwort
geben. Die Bestimmung des AMH-Hormonspiegels war nämlich in diesen Humanstudien
gar nicht vorgesehen. Kritiker zeigen sich befremdet, dass ein derartiges
Studienkonzept erst jetzt und mit einem verhältnismäßig langen Zeithorizont
umgesetzt werden soll. Auch die möglichen Auswirkungen dieser beiden Impfstoffe
auf die männliche Fruchtbarkeit wurden in den zur Zulassung führenden Studien
nicht untersucht.
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