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- WELTWIRTSCHAFTSKRISE
Die Pandemie ist nur Mittel zum Zweck
Ziel ist nach wie vor die Ruhigstellung der Buerger und die Durchsetzung des Great Reset
Klaus Oberzig
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Gegenwärtig wird das Land durch Warmluft aus der Sahara in
Frühlingslaune versetzt. Die Gespräche und Diskussionen werden von der Frage
nach einem Ende des Corona-Lockdowns bestimmt. Von der Regierung hört man,
Merkel habe auch so etwas wie einen Plan, der aber nicht verraten bzw. nur in
homöopathischen Dosen herausgelassen wird. In Großbritannien hingegen versucht
Premierminister Johnson in die Offensive zu gehen und verkündet vor dem
Unterhaus, bis Juni den Lockdown beendet haben zu wollen. Er möchte sich damit
demonstrativ von den EU-Staaten absetzen und seinen Untertanen zeigen, um wie
viel besser es ohne die EU geht. Johnson formuliert gewohnt großspurig, das
Vereinigte Königreich befinde sich, dank der Impfungen, auf einer
„Einbahnstraße in die Freiheit". Das ist unlauter, denn bei den Impfungen ist
die letzte Messe noch längst nicht gelesen. In Sachen Wirtschaft ebenso wenig. Es
ist sein innenpolitisches Kalkül, denn Johnson und Parteifreunde hoffen, ihre
verfallene Beliebtheit aufpolieren zu können.
Davon werden zunehmende auch die Diskussionen hierzulande bestimmt. Das Jahr
2021 ist ein Wahljahr mit Bundes- und Landtagswahlen. Da kämpfen Parteien,
Abgeordnete und Funktionäre darum, ihre Positionen zu behaupten und an den
Futterkrippen des Staates zu bleiben. Es ist also durchaus mit vergleichbaren
Manövern zu rechnen, wie sie Johnson gerade vorführt. Manche vermuten etwa, die
ursprünglich angedachte Verschiebung der Bundestagswahlen sei endgültig vom
Tisch. Und andere, der Lockdown und die Pandemie werde sich in Luft und Liebe
auflösen. Das mag menschlich sein, aber das Starren vieler Bürger auf das
Trommelfeuer der Pandemiezahlen vergisst allzu oft, dass es weder um den
angeblichen Gesundheitsschutz der Bevölkerung geht, noch dass man den
veröffentlichten Statistiken Glauben schenken darf. Die Gesundheit interessiert
die Herrschenden einen Dreck. Hier lässt sich passender Weise ein anderer
britischer Premier zitieren, nämlich Winston Churchill, der mitten im Weltkrieg
erklärte hatte, „ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe".
Stattdessen versucht die Große Koalition nach wie vor die Bevölkerung mit ihrer
Angstmacher-Strategie zu paralysieren. Angesichts der Weltwirtschaftskrise,
deren Ausmaß sich immer deutlicher abzeichnet, sollen die Bürger mit diesem
Psychoterror ruhig gestellt werden. Der Regierung Merkel zielt nach wie vor auf
die Durchsetzung dieses Plans, der sich Great Reset nennt, und der nicht auf
ihrem Mist sondern eine Etage höher, gewachsen ist. Die Frage, die sich viele
stellen, nämlich wie es weitergehen wird, ist deshalb nicht leicht zu
beantworten. Allen Schaufensterreden zum Trotz werden Große Koalition und mit
ihr die Parlamentsparteien am eingeschlagenen Kurs festhalten. Zurück können
sie ja nach all dem Schwindel nicht mehr. Was auch immer kosmetisch am
Coronakurs gedreht wird, an den wirtschaftlichen Zielen des „großen Umbruchs"
wird sich wenig ändern. Wirtschaftlich wird es weiter abwärts, hinunter bis zum
Tiefpunkt der Weltwirtschaftskrise gehen. Wir werden viel Elend und Not
erleben, von dem wir persönlich, wenn auch in unterschiedlichem Maße, betroffen
sein werden.
Die Lockdownmaßnahmen, welche die herrschenden Kreise in der westlichen Welt
sicher bis über das Ende des wirtschaftlichen Sturzfluges verlängert sehen
möchten, werden das enorm verschlimmern. Sie behindern die Menschen, sich
selbst zu helfen. In einem ebensolchen Maße gilt das für den quasi Impfzwang.
All dies zerstört nicht nur Menschen, sondern unwiderruflich das
wirtschaftliche und kulturelle Fundament unserer Gesellschaft. Es wird vor
allem die ökologische Krise - die viel, viel mehr als nur eine Klimakrise ist -
zuspitzen und den Lebensraum der Weltbevölkerung drastisch einengen. Mit all
den Konsequenzen von Arbeitslosigkeit, Hunger, Not und global gesehen, mit Wanderung,
Flucht, Vertreibung - und Unterdrückung.
Der Great Reset wird kein Erfolg, sondern ein Desaster werden. Bis eine
Mehrheit der Menschen das zu verstehen lernt und kapiert, dass die Pandemie
keine war, sondern MITTEL ZUM ZWECK, wird viel Wasser den Rhein hinunter
fließen. Und es wird große Anstrengungen seitens des Widerstandes und der
Aufklärung erfordern. Aber die Tatsache, dass die Heilsversprechungen einer
moralisch verkommenen und korrupten Clique rund um ein paar Oligarchen nur
leeres Geschwätz sind, hat als Erkenntnisprozess längst begonnen. Er wird
unaufhaltsam sein. Die Frage, wie wollen wir leben und wie wollen wir unsere
Zukunft gestalten, wird in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurses hineinwachsen.
Dieser Diskurs hat längst begonnen, auch wenn er im Mainstream noch nicht voll
angekommen ist.
Die Philosophien der "Gesellschaftsingenieure" - von Lenin bis Klaus
Schwab oder Bill Gates - sind historisch gewachsen. Vor allem in Europa. In USA
ist das, wie man sieht, viel umstrittener. In Deutschland wird der Ruf nach
Vater Staat leiser werden. Ob er ganz verstummt? Wer weiß. Und China? Man wird
sehen. Die Ideologie, dass Gesellschaften nur Top down funktionieren können, scheint
zwar eine neue Blüte zu erleben und könnte sich schlimmstenfalls bis zur
autoritären Diktatur steigern. Es ist zugleich das letzte Aufpoppen einer alten
Welt, eine Scheinblüte, deren Zeuge wir gerade werden. Als historischer Prozess
wird diese Ideologie zersetzt und ersetzt werden durch die Erkenntnis, dass
Autonomie, Freiheit, Initiative und Eigenverantwortung der Individuen den
besseren und einzig gangbaren Weg darstellen. Daran sind inzwischen viele
beteiligt.
Es ist als Endphase des Kapitalismus zu verstehen. Das muss nicht jeder so
sehen. Auf alle Fälle wird es das Ende einer geschichtlichen Epoche sein. Wird
das zehn, zwanzig oder dreißig Jahre dauern? Oder mehr? Schwer zu sagen. Auf
alle Fälle lässt sich die Disruption nicht mehr verleugnen. Wird das friedlich
verlaufen, ohne Bürgerkriege oder gar einen großen Krieg? Das kann keiner sagen.
Werden wir die Unbewohnbarmachung des Planeten als Spezies Mensch überleben? Auch
diese Frage lässt sich noch nicht beantworten. Überleben und Untergang liegen
wohl nahe beieinander. Es wird auf alle Fälle das schmale Zeitfenster von einer
Generation sein, in dem sich alles entscheiden wird.
Mehr im Internet: Johnson will Lockdown bis Juni beenden
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